Fahrversuche Ladungssicherung

Im Auftrag unseres Kunden HKS Hunziker Kalksandstein AG führten wir in Selm bei Dortmund DE Fahrversuche für die Ladungssicherung durch. Die Fahrten fanden unter der Leitung eines Ladungssicherungssachverständigen des TÜV Nord statt.  

Die Versuche wurden mit einem Fahrzeug mit Aufbaucode XL durchgeführt. Es ging darum herauszufinden, wie sich die gesicherte und ungesicherte Ladung bei einer Belastung von 0.5 g bei Kurvenfahrten und 0.8 g bei Notbremsungen verhält. Die Ladung war zum Teil Quer, zum Teil Längs zur Fahrtrichtung verladen. Einige Steinpakete waren mit der Palette durch Bänder verbunden, andere nicht.

Kurvenfahrten, Notbremsung und Ausweichmanöver (Kurve links, Kurve rechts und Notbremsung) waren die Fahrübungen, welche mehrmals nacheinander durchgeführt wurden. Um die entstehenden Kräfte zu messen wurden am Auflieger vorne an der Stirnwand und hinten unter der Ladefläche Messgeräte installiert. Aus Sicherheitsgründen und um ein Kippen zu verhindern, montierten wir zusätzlich eine Stützachse unter unseren Auflieger.

Auf Grund des Berichts von TÜV Nord und den gewonnenen Erkenntnissen können nun Verladeanweisungen erstellt werden. Da die Ladungssicherung bei diesen Produkten in Schwerverkehrskontrollen immer wieder zu reden gibt, erhoffen wir uns mehr Klarheit bei den kontrollierenden Behörden. Wurde also die Ladung nach Anweisung geladen und verzurrt, kann die korrekte Ladungssicherung mit Hilfe der Fahrversuche und den daraus resultierenden Anweisungen belegt werden.

 Vielen Dank an unseren Kunden HKS Hunziker Kalksandstein AG für das Engagement zu Gunsten der Ladungssicherung. Die HKS Hunziker Kalksandstein AG nimmt damit in der Ladungssicherung eine Vorreiterrolle ein, was sehr lobenswert ist.  Die Fahrten waren sehr lehrreich und bringen uns als Partner mit «Sicherheit» weiter.

 

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